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Napoleonische Uniformen mieten

1806 / Französische und Schweizer Regimenter

Französische Linieninfanterie  

Französischer Füsilier (Linieninfanterie)
Der Französische Soldat trägt in diesem Fall noch eine indigoblaue Uniformjacke mit einem V-Schnitt aus dem Jahr 1799.
Ab 1812 wurden Westenröcke eingeführt, welche die darunter getragenen Westen komplett bedeckten. Zudem wurden die Rockschösse verkleinert, resp. gekürzt. Der scharlachrote Kragen und die Ärmelaufschläge welche weiss eingefasst waren wiesen den Soldaten als Füsilier aus.
Eine komplette Uniform bestand aus der wollenen Uniformjacke, Weste, Hose, Gamaschen, einem aus grauem Wollstoff gefertigten Mantel und einem Tschako von 1806 aus Filz und Leder, um den Soldaten gegen allfällige Schwerthiebe der Kavallerie zu schützen.
Der Tschako war mit einem Messingschild und der französischen Kokarde in den Farben blau-rot-weiß (von innen nach außen) versehen.
Neben dem Bajonett verfügte der Soldat zudem über einen leicht gekrümmten "Sabre briquets" (Briquet Säbel) als Sekundärwaffe.

     
3eme Rgt. Suisse   

Regiment Suisse

Die Uniformen der 4 Schweizer Regimenter von 1806 waren in der Grundfarbe alle aus krapprotem Wollstoff.
Dazu trug der Soldat eine weisse Hose und schwarze hohe Gamaschen.
Die Ärmelaufschläge und Kragen waren beim 1. Regiment gelb, beim 2. Regiment königsblau, beim 3. Regiment schwarz und beim 4. Regiment himmelblau. Die Schweizer wurden wegen ihrer roten Uniform auch "Rote Schweizer" genannt.
Als Standardwaffe waren die Regimenter, analog zu den französischen Streitkräften, mit einer Steinschloss-Muskete Charleville, Modell 1777 ausgerüstet.
Das 3. Schweizer Regiment kämpfte unter anderem in Spanien, wo viele Schweizer Soldaten 1808 in Gefangenschaft gerieten und dort auf Pontons bei Cadiz oder der Insel Cabrera starben.
Zusammen mit den anderen 3 Regimentern, welche sich 1811 bei Magdeburg besammelten, nahm auch das 3. Rgt. 1812 am Feldzug gegen Russland teil. Bei den Rückzugsgefechten bei der Beresina stützten die Schweizer Regimenter mit grossem Einsatz und hohen Verlusten den Rückzug der Französischen Armee.
Von den ursprünglich am Russlandfeldzug von 1812 eingesetzten 7'000 bis 9'000 (je nach Quelle) Schweizer Soldaten in französischen Diensten kehrten ca. 1'000 Mann zurück.

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