Historische  Beratung
Pat  Schlenker
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Historisches - Einblick in die Geschichte von Mode und Accessoires


Handschuhschachteln

Da Handschuhe ein wertvolles gut waren, wurden diese nicht einfach in die Schublade oder Kommode gelegt, sondern in extra dafür vorgesehene Schachteln. Es gibt eine ganze Fülle an solcher Schachteln. Zwei davon befinden sich auch in unserem Fundus.

Handschuhschachtel_1

Handschuhschachtel mit roten Samt überzogen und vergoldeten Beschlägen um 1910

Handschuhe waren in der Zeit der Belle Epoque fast allgegenwärtig. Zur ordnungsgemässen Kleidung der Dame gehörten immer Handschuhe, welche aus unterschiedlichen Materialien hergestellt wurden. Auf Reisen und zur Promenade wurden dunkelfarbige oder schwarze, bei Besuchen hellfarbige (nicht weisse) und bei Trauergelegenheiten schwarze Handschuhe getragen.

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Hand-Papierfaecher 1920

Vor einige Jahren habe ich aus einem Nachlass diesen wunderschönen Hand-Papierfächer aus den 1920er Jahren erhalten.

Im Laufe der Jahre sind mir schon einige von denen über den Weg gelaufen, aber die meisten waren, weil aus Papier doch arg starkt angebnutzt und meisten auch eingerissen gewesen.

Papierfächer 1920_2

Der Papierächer besteht aus einer Hülle mit Nussbaumholz, das wundervolle Strukturen zeigt. Der kleine eingearbeitete Spiegel gibt der Trägerin jederzeit die möglichkeit den Lippenschift aufzubessern und die Frisur zu kontrollieren. 

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Historisches Cricket Set

Cricket ist zwar in unseren Längengraden nicht eine sehr oft anzutreffende Sportart. Der Sport wird hauptsächlich auf dem indischen Subkontinent, in Australasien, im Vereinigten Königreich, im südlichen Afrika und in Westindien betrieben und gilt dort zum Teil auch als Nationalsportart.

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Gentleman Reiseset 1940

Es dürfte wahrscheinlich Reisesets für Herren geben, seit es des Mann in die Ferne zog. Egal ob für Reisen, Exkursionen, mehrtägigen Wanderungen oder einfach nur nach der Sehnsucht nach dem Unendlichen, aber auch für den Krieg.

Die Fülle an Modellen dürfte unendlich sein. Ebenso die verwendeten Materialien für die Box selbst. Eines haben diese Sets jedoch alle gemeinsam. Sie verfügen hauptsächlich über die nötigen Utensilien für eine Rasur und Körperhygiene. 

Eines dieser Sets ist jenes hier, welches einem britischen Gentleman gehörte, welcher dieses Stück und seinen Inhalt während seiner Zeit bei der britischen Armee benutzt hatte.

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Ledergehäuse mit Messingreisverschluss und vier Edelstahlbehältern, Spiegel und Kleiderbürste.

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M1840 Kürassierhelm Frankreich

Am 19. Juli 1870 erklärt der Napoleon III, resp. Frankreich dem aufstrebenden Bund von Norddeutschen Staaten, mit den Preussen als treibende Kraft den Krieg.

Obschon Frankreich den Preussen den Krieg erklärte, war das Land keinesfalls bereit dafür. Nichts desto trotz stelle Napoleon eine Armee von 331'000 Mann auf, welche sich bei Strassbourg und Metz versammelten. Ihnen gegenüber stannden etwas mehr als 330'00 Mann der Preussen, welche Unterstützung aus den Königreichen Bayern und Württemberg erhalten haben.

Am 16. August stiessen die beiden Armee bei Vionville und Mars LaTour, 20 Kilometer westliche von Metz aufeinander. Die zahlenmässig überlegenen französischen Truppen mussten sich den Preussen geschagen geben und sich Richtung Metz absetzen.

Am 20. August wurden die Reste der Französischen Rheinarmee bei Metz, mit 7,5 Armeekorps und 3 Kavalleriedivisionen und einer Stärke von etwa 250.000 Mann von der preußischen 1. Armee, unter Karl Friedrich von Steinmetz und der 2. Armee unter Führung von Prinz Friedrich Karl, eingeschlossen. Die Preussen hielten mit 6 Armeekorps mit Kavallerie und etwa 185.000 Mann dagegen.

In der Folge versuchten die belagerten französischen Truppen mehrfach aus der Belagerung auszubrechen. Zu Letzt am 7. Oktober 1870. Dies jedoch, um Verpflegung heranzuschaffen. Der Französische Oberbefehlshaber der Truppen im belagerten Metz, Marschall Bazaine kapitulierte am 27. Oktober 1870 schliesslich mit den restlichen 150'000 waffenfähigen Männern, da neben Mangel an Munition und Verpflegung auch 20'000 an der Ruhr erkrankt waren. Nach dem Fall von Metz und Strassburg am 28. September 1870 standen den Preussen und seinen Verbündeten genügend Truppen zur Verfügung, um Belfort zu nehmen. Die Kämpfe begannen am 3. November 1870 mit der Einschliessung der Festung. 

Les Verriers 1871_1

Um Belfort zu entsetzen sowie das Elsass zurückzuerobern, wie auch die  Verbindungen des deutschen Heeres zwischen Paris und dem Rhein zu unterbrechen, wurde General Charles Denis Soter Bourbaki am 8. Dezember 1870 mit der Bildung der Armée de l’Est oder auch Zweite Loirearmee beauftragt. Nach dem Gefecht bei Villersexel und der dreitägigen Schlacht an der Lisaine musste sich General Bourbaki mit seiner Armee nach Süden zurückziehen, was mit der Einkesselung im Grossraum Pontarlier endete. Gedemütigt versuchte sich der General am 26. Januar 1870 das Leben zu nehmen. Seine schlecht ausgerüstete und erschöpfte Armée de l’Est, welche von Schnee, Kälte und Hunger geplagt war, überquerte in der Folge vom 1. bis 3. Februar 1871 mit den restlichen 87'000 Mann und 12'000 Pferden die West-Schweizer Grenze bei les Verriers. 

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